Sunrise Uluru

Mulgas Passenger Blog Winner – ULURU – KATA TJUTA – KINGS CANYON

Vor einigen Wochen hatte ich eine 4 Tage / 3 Nächte Rock to Rock Tour mit Mulgas Adventures gebucht. Ich konnte kaum mehr darauf warten, dieses Abenteuer zu starten.

Mulgas Passenger Blog Winner Melanies Journey Around The World

Tag 1

Aufgeregt wie ein Kind fuhr ich mit dem Shuttlebus zum Flughafen. Dort wartete ich auf meinen Flug zum Uluru (Ayers Rock). Mit etwas Verspätung flogen wir endlich los. Die 3 Stunden Flugzeit kamen wir wie eine Ewigkeit vor. Leider sass ich auf der falschen Seite, so dass ich den Uluru nicht von oben sehen konnte.

Gemeinsam mit 11 weiteren Teilnehmern wurde ich um 14 Uhr von unserer Reiseführerin Laura abgeholt. Im ersten Camp trafen wir auf die restlichen 12 Teilnehmer.

Alle stiegen in den Bus ein und für mich blieb nur noch der Vordersitz neben Laura übrig. Was für ein Glück! Ich hatte einen tollen Blick auf die Umgebung.

Die Landschaft um mich herum zog mich sofort in ihren Bann. Ich war endgültig in meiner eigenen Welt, als der Uluru in meinem Blickfeld erschien und wir immer näher auf ihn zufuhren. Passend zum Bild vor meinen Augen spielte Laura Didgeridoomusik ab. Wunderschön!

ULURU

Den ersten Stopp machten wir beim Uluru – Kata Tjuta Cultural Centre. Dort kann man einiges über die Kultur und den Glauben der Aboriginies erfahren. Es wird erklärt, weshalb man den Uluru nicht besteigen sollte. Erstens ist der Felsen für die Aboriginies eine heilige Stätte und zweitens fühlen sie sich mitverantwortlich, wenn jemand auf dem Felsen stirbt.

Als ich so am Fusse des Ulurus stand, war ich ganz schön beeindruckt von der Grösse und Breite dieses Berges! Ich kam mir mal wieder vor wie eine kleine Ameise.

ULURU – KATA TJUTA – KINGS CANYON

Am Uluru sahen wir uns die Felsmalereien an und hörten eine der Dreamtime stories zum Uluru. Ich versuche sie so gut ich es verstanden habe nachzuerzählen. Verzeiht mir wenn ich dabei einen Fehler mache.

Kuniya, eine weibliche Python, kam zum Uluru um ihre Eier auszubrüten. Sie trug sie um den Hals wie eine Kette. Beim jagen hinterliess sie Spuren im Felsen. (Diese kann man im nächsten Bild sehen) Als ihr Neffe von einem Liru, männliche Giftschlange, mit einem Speer umgebracht wurde, wurde sie so wütend, dass sie sich in einen Menschen verwandelte und einen Tanz mit grosser Stärke und Magie vollführte. Sie nahm ihren Stock und schlug dem Liru damit auf den Kopf. Als er dadurch starb, liess er seinen Schild fallen. (Auf dem zweiten Bild zu sehen).

ULURU

ULURU

Nachdem wir am Wasserloch waren, erzählte uns Laura noch einiges mehr über die Aboriginies. Der Uluru wurde erst am 26. Oktober 1985 an die Aboriginies zurück gegeben. Anschliessend gingen wir ein kurzes Stück am Uluru entlang. Bei 42 Grad und Fliegen die dir überall hin krabbeln, ganz schön anstrengend. Aber auch traumhaft schön. Ich berührte den Uluru um seine spirituelle Kraft zu spüren. Dabei verbrannte ich mir jedoch fast die Hand, so heiss war der Stein. Ein wunderschöner Spaziergang auf dem ich mich fühlte wie in einer anderen Zeit, so als ob ich für einen Moment mit den Aboriginies aus früheren Zeiten auf diesem Pfad wandern würde.

Wir fuhren zu einem Lookout um den Uluru als ganzes Bergmassiv betrachten zu können.

ULURU

Zum krönenden Abschluss des Tages fuhren wir auf die andere Seite des Ulurus um ihn im Sonnenuntergang zu betrachten. Mit einem Glas Champagner in der Hand konnten wir beobachten, wie sich die Farbe des Ulurus im Verlaufe der Zeit veränderte. Wow!

ULURU

ULURU

ULURU

Tag 2

Um 4 Uhr früh wurden wir mit Musik geweckt. Wer den Sonnenaufgang nicht verpassen will, muss früh aufstehen. Am gleichen Punkt wie am Abend zuvor warteten wir auf den wunderschönen Sonnenaufgang. Die Sonne stieg genau hinter dem Uluru auf. Alle gemeinsam machten wir ein Simba Foto.

ULURU

ULURU

ULURU

Nach einem kurzen Halt beim Kata Tjuta Lookout ging es direkt zu den Kata Tjutas. Laura erzählte uns einiges über die geologische Entstehung der Kata Tjutas. Die Entstehung hat natürlich irgendetwas mit Erosion zu tun und Kata Tjuta bedeutet viele Köpfe. Was man sich wenn man die Felsen von weitem betrachtet gut vorstellen kann. Wir gingen einmal quer durch die Berge durch. Es war sehr schön. Zwischen den Felsen blühte so einiges, was dem ganzen irgendwie etwas Magisches verlieh. Es ist schon witzig, wie anders solche Steinformationen aussehen wenn man sie von nahem betrachtet.

ULURU

ULURU

KATA TJUTA

Zu Mittag gab es Kamelburger. Ich war überrascht, dass diese gar nicht sehr anders schmecken als normale Burger. Es war echt lecker.

Camp 2 liegt 5 Stunden Fahrt von Camp 1 entfernt. Also hatten wir am Nachmittag hauptsächlich etwas vor, Bus fahren. Über den Lautsprecher hörten wir Musik. Laura und ich sangen meist aus voller Kehle mit. Was für ein Spass. Bei einem Salzsee machten wir einen kurzen Stopp.

KATA TJUTA

Von dort aus hatte man einen wundervollen Blick auf den Mount Connor einen Tafelberg.

ULURU – KATA TJUTA – KINGS CANYON

Laura zeigte uns wie man coole Sandbilder machen kann. Es war echt witzig. Der Sand klebte uns danach überall. Ich finde noch heute immer wieder irgendwo ein wenig Sand.

ULURU – KATA TJUTA – KINGS CANYON

ULURU – KATA TJUTA – KINGS CANYON

ULURU – KATA TJUTA – KINGS CANYON

ULURU – KATA TJUTA – KINGS CANYON

Beim zweiten Stopp wurden wir losgeschickt, in der Wildnis Mulgaholz zu sammeln. Ziemlich schnell hatten wir genug Holz gefunden und wir machten damit am Abend ein grosses Lagerfeuer.

Im Camp 2 gab es tatsächlich einen Pool. Weil wir genug Zeit hatten, gingen wir baden. Am Abend probierte ich zum ersten Mal Känguru. Es war für mich unglaublicherweise gar nicht mal so schlecht. Trotzdem würde ich es nicht noch einmal essen.

Am Lagerfeuer spielte Laura Gitarre und sang. Ich sang so gut ich konnte mit.

ULURU – KATA TJUTA – KINGS CANYON

Tag 3

4 Uhr, Musik, aufstehen. Wir wollten ja den Sonnenaufgang am Kings Canyon nicht verpassen. Es mussten auch noch die 500 Stufen der stairway to hell bezwungen werden. Oben an dieser Treppe angekommen, war der Ausblick auch ohne Sonnenaufgang sehr schön. Der Himmel war leicht bewölkt, was das ganze noch etwas mystischer erscheinen liess.

KINGS CANYON

KINGS CANYON

Anschliessend gingen wir durch den wunderschönen Canyon durch.

KINGS CANYON

KINGS CANYON

In Mitten des Canyons befindet sich ein uralter Baum, der ein wenig aussieht wie eine Ananas.

KINGS CANYON

Eine Wand des Canyons sieht aus wie abgeschnitten und ist sehr imposant.

KINGS CANYON

KINGS CANYON

Von verschiedenen Punkten aus, kann man die vielen Domes des Plateaus sehen.

Durch die Felsschlucht führt der Kings Creek, der momentan kein Wasser hat. Beim sogenannten Garden of Eden befindet sich ein heiliges Wasserloch. Dieser Ort wird deshalb so genannt, weil dort sehr viele grüne Pflanzen gedeihen. Nach der Besichtigung dieses wundervollen Ortes kehrten wir ins Camp zurück.

KINGS CANYON

KINGS CANYON

KINGS CANYON

An diesem Abend schliefen wir in einem Camp das weder Strom, noch Wasser hat. Das heisst, das WC war ein Plumpsklo mit Aussicht..

Von einem etwas höher gelegeneren Punkt betrachteten wir den wunderschönen Sonnenuntergang.

Tag 4

Wir machten eine Stipvisite auf einer Kamelfarm. 8 der Koreaner wagten sich, auf den Kamelrücken Platz zu nehmen. Es war so witzig ihnen zu zu sehen. Sie kreischten und hatten Angst runter zu fallen.

Leider war es nun schon wieder Zeit in den Flieger zu steigen und nach Sydney zurück zu fliegen. Laura ist die beste Reiseführerin die es gibt!

Big thanks to MELANIE‘S JOURNEY AROUND THE WORLD for sharing your Mulgas Adventure Uluru Tour experience with us. Check out more from our awesome passenger on their blog here: https://melaniesjourneyaroundtheworld.wordpress.com/

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